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Amalfi, Cedro, Bergamotte: Zitronensorten und ihr Geschmack

Zitrone ist nicht gleich Zitrone. Amalfi, Cedro und Bergamotte schmecken sehr verschieden – ein kleiner Überblick über die Zitronenwelt in Bright Lemon.

Text: ODE11. Oktober 20264 Min. Lesezeit

Amalfi, Cedro, Bergamotte: Zitronensorten und ihr Geschmack
Amalfi, Cedro, Bergamotte: Zitronensorten und ihr Geschmack

Zitrone ist nicht gleich Zitrone. Die Amalfi-Zitrone ist groß, duftend und eher mild, die Cedro besteht vor allem aus dicker Schale, und die Bergamotte schmeckt herb und blumig. In ODE Bright Lemon stecken sieben Zitronensorten, darunter Amalfi- und Cedro-Zitrone sowie Bergamotte.

Welche Zitronensorten gibt es?

Zitrusfrüchte kreuzen sich leicht, deshalb gibt es weltweit eine große Zahl an Sorten und Zwischenformen. Die Zitronatzitrone, in Italien Cedro genannt, gilt als eine der Urformen, von denen viele heutige Zitrusfrüchte abstammen. Die Zitrone, die du im Supermarkt kaufst, ist meist eine von wenigen Standardsorten, die vor allem wegen ihres Safts und ihrer Säure angebaut werden.

Für Barkeeper und für uns bei ODE ist die Schale wichtiger als der Saft. Dort sitzen die ätherischen Öle, die den Duft einer Zitrone ausmachen. Und genau darin unterscheiden sich die Sorten am deutlichsten.

Sorte Herkunft Schale Geschmack
Amalfi-Zitrone Amalfiküste, Kampanien dick, stark duftend mild, wenig scharfe Säure
Cedro (Zitronatzitrone) Mittelmeerraum, u. a. Kalabrien sehr dick, viel weiße Innenschicht wenig Saft, frisch-würzige Schale
Bergamotte vor allem Kalabrien intensiv duftend herb, säuerlich, blumig
Eureka, Lisbon weltweit angebaut mittel sauer und saftig, der Supermarkt-Standard
Meyer-Zitrone China, Kreuzung mit Orange oder Mandarine dünn milder, leicht süßlich

Amalfi-Zitrone: Duft vor Säure

Die Zitronen von der Amalfiküste sind länglich, oft größer als eine Faust und haben eine dicke, unebene Schale. Ihr Saft ist weniger scharf als bei einer gewöhnlichen Zitrone, die Schale dafür umso intensiver. Kein Zufall, dass Limoncello traditionell aus den Schalen der Zitronen dieser Gegend entsteht.

In Bright Lemon steht die Amalfi-Zitrone zusammen mit der Bergamotte vorn in der Nase. Wer Limoncello mag, findet hier einen Anker – allerdings ist Bright Lemon deutlich trockener.

Cedro: die Zitrone, die fast nur Schale ist

Die Cedro ist groß, schwer und knubbelig. Schneidet man sie auf, besteht sie zum größten Teil aus weißer Innenschicht, Saft gibt es kaum. Aus ihrer Schale wird Zitronat, die kandierte Schale aus der Weihnachtsbäckerei. Roh hat die Cedro einen frischen, leicht würzigen Charakter, weniger sauer als eine Saftzitrone.

Für Drinks ist die Cedro deshalb vor allem wegen ihrer Schale interessant: viel Duft, wenig Säure.

Bergamotte: zwischen Zitrone und Bitterorange

Die Bergamotte kennen die meisten, ohne sie je gesehen zu haben: Ihr Öl gibt dem Earl Grey seinen Duft und wird seit Langem in der Parfümerie verwendet. Die Frucht selbst ist kaum zum Essen gemacht. Der Saft ist herb und säuerlich, die Schale intensiv, fast blumig.

Diese Mischung aus Zitrus und Blüte macht die Bergamotte für einen Aperitif interessant. Sie verbindet die Frische der Zitrone mit einer leichten Bitterkeit, wie man sie von Orangenschalen kennt.

Saft oder Schale: was die Zitrone im Drink macht

An der Bar hat die Zitrone zwei Aufgaben. Der Saft bringt Säure und gleicht Süße aus, wie in jedem Sour. Die Schale bringt Duft: Wird ein Streifen Zeste über dem Glas leicht gedrückt, legen sich ihre Öle als feiner Film auf den Drink. Den riechst du, bevor du trinkst.

Deshalb lohnt es sich, beim Einkauf auf unbehandelte Zitronen zu achten, wenn du die Schale verwenden willst. Wie Saft und Säure mit Bright Lemon zusammenspielen, zeigt der Lemon Sour.

Warum sieben Zitronensorten in Bright Lemon?

Eine einzelne Zitrone schmeckt vor allem sauer. Mehrere Sorten zusammen ergeben ein breiteres Profil: Duft, Säure, eine leichte Bitterkeit und florale Noten liegen nebeneinander. Dazu kommen in Bright Lemon Pfirsich, Aprikose, Thymian, Rosmarin und Artischocke. Die Idee dahinter: statt viel Zucker ein breites Geschmacksprofil.

So schmeckt das im Glas:

  • Nase: Amalfi-Zitrone und Bergamotte vorn, dahinter Pfirsich.
  • Im Mund: Süße spürbar, aber die Zitrussäure hält dagegen.
  • Abgang: Thymian und Rosmarin.

Bis dieses Zusammenspiel stand, hat es gedauert. Die Essenzen entstehen im eigenen ODE/LAB in Berlin, Bright Lemon ist der 83. Versuch seiner Richtung. Die Basis ist Riesling, künstliche Aromen kommen nicht hinein.

Wie schmeckst du die Unterschiede?

Am einfachsten pur: 6 cl Bright Lemon auf ein Glas voll Eis, sonst nichts. Riech zuerst, dann nimm einen kleinen Schluck. Die Zitrusnoten liegen vorn, die Kräuter kommen am Ende. Wer es spritziger mag, nimmt den Lemon Spritz mit Tonic im Verhältnis 2:1. Für einen ersten Eindruck reicht ein Mini mit 100 ml.

Ein kleines Experiment für den Feierabend: Leg eine Supermarkt-Zitrone und, falls du sie findest, eine Amalfi-Zitrone nebeneinander und reib jeweils etwas Schale ab. Der Unterschied im Duft ist sofort da.

Wenn du die Zitronenwelt im Glas erleben möchtest, findest du alles Weitere bei ODE Bright Lemon.

ODE